BERUFLICHER WERDEGANGKindheit, Jugend und meine Gesellenjahre im Garten- und Landschaftsbau erlebte ich in der Nordwestdeutschen Küstenregion. Weitläufige Geestlandschaft, Moore mit ihrem Pfeifenputzergras, lichte Kiefern- und Birkenwälder prägten den ersten Eindruck von Geborgensein, von persönlicher Identität mit Landschaft. Noch heute sind Gräser, Findlinge und Birken gern verwandte Motive meiner Gestaltung.
Während der Gesellen- und Wanderzeit von 1975 bis 1979 arbeitete ich in den Buchenhochwäldern der Württembergischen-Hohenlohischen Ebene:
Zu den ausgedehnten Bezitzungen des Fürst Kraft zu Hohenlohe-Öhringen gehörte eine wunderschön im Tal gelegene, auf große Solitärs und mehrfach verpflanzte Hochstämme spezialisierte Großbaumschule. Die schwere Arbeit auf dem Lößlehm wurde oft mit Froschkonzerten der nahen Mönchsteiche und den vogelkundlichen Ansprachen des Herrn de Vries aufgewogen.
Baumpflegelehrgänge in Heidelberg und eine Gasthörerschaft im Fach Phytomedizin der Uni Stuttgart-Hohenheim rundete die Ausbildung dieser Jahre ab.Zurückgekehrt zu den "Nordlichtern" im Jahre 1979, vertiefte ich meine Kenntnisse des Garten- und Landschaftsbaues als Vorarbeiter und Bauleiter bei der Fa. C.O. Lürssen in der Nähe von Bremerhaven.
Dieser Betrieb, ursprünglich zur Eigenversorgung der Walbesitzungen der Familie Lürssen gegründet, entwickelte sich rasch zu einem schlagkräftigen Unternehmen zur Anlage und Unterhaltung von privaten und öffentlichen Aussenanlagen. Zum Betriebsgelände gehörten weitläufige Teichkomplexe für die verschiedensten Wasservögel.Ab 1988 belegte ich im Weserbergland an der FH Höxter den Studiengang Landespflege. Meine bevorzugten Fächer Landschaftsökologie und Gartenarchitektur stellten eine Verbindung von Praxisjahren zu Planung von Landschaft, zu Umgang mit Pflanzen und Architektur her. Eine mehrjährige Tutorenarbeit im Fach Gestaltung und ein Auslandssemester an der Uni Montreal im Fach "Gartenarchitektur" waren Höhepunkte des Studiums. Zu dieser Zeit wurde der "Chinesische Garten" im Botanischen Garten Montreal hergestellt - für mich eine hervorragende Möglichkeit des Studiums chinesischer Arbeitsweise in der Gestaltung.
Konzeptorientiertes Arbeiten, der "flotte" aussagefähige Entwurf und die Arbeit mit dem Einbezug von Ästethik und dem Wesen von Landschaft waren hier meine Interessensschwerpunkte. Meine Freizeit verbrachte ich in der Nähe des St. Lorenz Stromes bei Oka, bei dem Stauden- und Gräserkenner Fred Oehmichen. Dieser Meister der Gräsersteppe, der Improvisation und der Komposition mit der Natur gab viele Impulse, die bei mancherlei Details in jetzigen Entwürfen noch nachzuspüren sind.Im Verlauf des ersten Arbeitsjahres 1994 war ich an sehr interessanten Projekten des Garten- und Denkmalpflege im Bremer Büro Müller-Glassl beteiligt: Die Bearbeitung der Bremer und Lübecker Wallanlagen und das Parkpflegewerk des Kurparkes Bad Pyrmont gaben Einblick in gartenhistorische Themen.
Von 1994 bis 1998 arbeitete ich als Planer, Kalkulator und Bauleiter der Garten- und Landschaftsbaubetriebe Kaubisch und Lammertz im Bremerhavener Raum. Diese Firmen betreuten ausschließlich Privatkunden, unter anderem in der Anlage von Natursteinpflasterungen und Wassergärten.Seit Juno 1998 wurden vom Büro "Ingenieurdienst Schäfer" Privatgärten im Norddeutschen Raum und als größeres Projekt die Aussenanlagen der Strandhalle Dorum bearbeitet.
Ziel meiner Arbeit wird in den nächsten 3 Jahren die Planung von Neuanlagen und die Überarbeitung bestehender Gärten im Raum Hamburg, Bremen und Hannover sein, außerdem sollen Kunden - auf Anfrage - nachhaltig durch Beratung und Hilfe in vielen Ausführungsdetails betreut werden.
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